ELsa Rieger

ELsa Rieger
Foto - Christian Rieger

6. Juni 2008



?
oftmals denk ich: bin ich dabei
?

wäre es vielleicht einerlei
ob es mich gibt

oder nicht
?

wird es vermisst bin ich stumm
nimmt man mir vieles krumm
bin ich zu exorbitant

oder nicht
?

manche jedoch mögen mich gern
dann glänze ich wie die schnuppe vom stern
erkenne meinen sinn:

mittendrin

?


by ELsa
Foto: Sternenatlas

Kommentare:

syntaxia hat gesagt…

Sehr schön, liebe Elsa!

Es gibt ein Buch mit dem für mich immer wieder treffenden Titel: Mittendrin und doch nicht dabei

Dort wird eben genau das Gefühl beschrieben, seinen Sinn nicht zu finden.
Wie schön dann deine Zeilen ausklingen asl Schnuppe vom Stern dabi zu sein.. :-)

..grüßt Monika

schreibtalk hat gesagt…

Liebe Monika,

Nun freu ich mich sehr, dass dir dieser kleiner Gedankentext etwas sagt.

Als Schnuppe ab und an zu glänzen, ist vielleicht eh das Beste, denn i m m e r wäre ich gar nicht gern dabei :-)

Herzlich,
ELsa

Petros hat gesagt…

Für mich hat das was mit Zentrifugalkraft zu tun... dieses mittendrin oder am Rand sein. Das ist ein Hin und Her je nach Umdrehungszahl.

Betrachten wir das All als Zentrifuge, dann haben wir die Bedeutung eines Staubkornes. Betrachten wir hingegen unser näheres Umfeld als den Ort, in dem wir Schleudern, dann sind wir bei- und geschmackgebend... jedenfalls oft.

Gruß
Petros

schreibtalk hat gesagt…

Lieber Petros,

genau, es ist alles relativ, je nach dem wo wir stehen, und welche Sicht wir einnehmen, Das hast du gut beschrieben, danke!

LG
ELsa

grenzenlos wortlos hat gesagt…

... mittendrin und auch in seiner eigenen Mitte ... das ist für mich die Kunst zu SEIN ... LG Ursa

schreibtalk hat gesagt…

Vielen Dank für deine Meldung, Ursa, ja, das ist die Kunst oder vielleicht die Erleuchtung?

Schwer ist es allemal, nicht fortgeschwemmt zu werden vom Außen.

LG
ELsa

Anonym hat gesagt…

... ja? ist es schwierig? Ich finde (für mich) ist es schwieriger, nicht fortgeschwemmt zu werden vom INNEREN .... LG Ursa

schreibtalk hat gesagt…

Liebe Ursa,

sieht du, wie verschieden Menschen doch sind. Mein Innen macht mir da nie Faxen, nur das Außen, wie gesagt.

LG
ELsa

Dagmar hat gesagt…

"Wäre es vielleicht einerlei, ob es mich gibt?"

Ja, eine Frage. Mittendrin und doch allein die andere.

Liebe Elsa,
du hast es wieder in wunderbare, passende Worte gekleidet.
Danke
LG Dagmar

schreibtalk hat gesagt…

Vielen Dank dir, liebe Dagmar, du fleißige Leserin meiner Texte!

Herzlich
ELsa

Dagmar hat gesagt…

Liebe Elsa,

"manche jedoch mögen mich gern
dann glänze ich wie die schnuppe vom stern"

So schöne Zeilen. Solange "erkenne meinen sinn:" auch in dir liegt.

Und

"Wäre es vielleicht einerlei, ob es mich gibt?"

kann 100% n i c h t sein.

Deine Dagmar

schreibtalk hat gesagt…

Du bist süß, Dagmar, danke!

LG
ELsa

Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.

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