17. März 2008



Kaskade

Mehr und mehr. Verstummen.
Alles gibt es schon. Ich schlucke Sand.
Körnig liegt er mir im Schlund. Kratzt.
Das Weh ist besser
als sich das Maul versengen.
Sprudeln ein für allemal ersticken.
Viel besser.





by ELsa

13. März 2008



bitterkalt kann einem werden

ausgerichtet auf hoffen trotz
übler ausgangslage sah
das gut aus wie er lachte
in der küstenstadt auch im
branden muscheln sammelte
zahllose schwarze
die liebte er trug sie
in runden kinderhänden
herbei schoßgelegt mit stolz

älter dann verloren an:
THC/E/LSD
hängte sich fest
alles ist unsicher
ich kann’s nicht greifen
macht solche mühe tränen
bleiben ungeweint dabei
würden sie helfen
gegen verlieren



by ELsa
Foto: Christin Ott bei pixelio

11. März 2008




vertigo

sie sagen: steh doch!
sieh uns an – gerade
lächeln sie herauf und ich
falle und falle – nein
ihr könnt mich nicht auf
halten oder richten








by ELsa (Text und Foto)

6. März 2008



muscheln um meinen hals
~ welch ein sommer mit dir ~
gelegt im schatten der strandbar
~ wir tranken vom harzigen wein ~
klirrten leise beim spiel
~ und der herbst kam ohne dich ~
unsrer haut aneinander

by ELsa


petros hat gesagt …

Höre ich
Windes Lied
Sehe ich
Meeres Wogen
Euch zwei

Sturmes Klagen
Lautlos
Fallend Laub
Sehe und höre
Dich

Der Wein
Auf seiner Zunge
Seine Süße
Verging in dir
Nicht ganz


Foto: (c)tobman bei pixelio

4. März 2008



im Norden nur trübe Wasserweite
in traurigem Blick
stürmen Winde
gebrochene Sonne am Horizont
dazwischen ein Segel
gebläht – auf

Halbmast dein Blick


by ELsa & Miro
Foto : Günther Moro

Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.

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