ELsa Rieger

ELsa Rieger
Foto - Christian Rieger

18. Oktober 2010




kälte kriecht unter die haut

ich fahre wolle aus wie stacheln
träume von weichen frühlings-
winden nützt nicht gegen

graues novemberwetter
und für eine zeit legt mein herz
sich schlafen


(c) ELsa Rieger
Foto: wrw bei pixelio

Kommentare:

Helmut Maier hat gesagt…

Sich schlafen legen: Winterschlaf - das wäre vielleicht die Lösung. Und hinterher sehen, wie sich alles so wunderbar verändert hat! ;-)

Liebe Grüße
Helmut

Rachel hat gesagt…

Du Beste,

AAABER nicht in den Winterschlaf zurück ziehen, neenee, lach, schreiben hilft, und von deinen Gedanken kann ich einfach nicht genug kriegen!

Habe dein Buch bestellt, und sobald ich wieder arbeiten bin, werde ich auch zwei Exemplare für meine Bibliothek anschaffen;-)

ich umarme dich lieb, Rachel

schreibtalk hat gesagt…

Liebe Rachel, lieber Helmut,

ohne Schreiben geht ja nix bei mir, daher gibt es nur im Ansatz Winterschläfchen :-)

Liebe Grüße
ELsa

Karl hat gesagt…

jetzt ist die Zeit zum Träumen, vom Frühling, der Sonne, dem Rauschen des Meeres. Fotoalben gucken und Schreiben hilft darüber hinweg :-)
lg
Karl

schreibtalk hat gesagt…

Lieber Karl,

Ja, es ist eine gute Zeit dafür!

Lieben Dank,
ELsa

Anna-Lena hat gesagt…

Alles ein wenig auf Sparflamme drosseln, sich an sonnigen Erinnerungen wärmen und mit Optimismus an den Frühling glauben, das vetreibt die Kälte unter der Haut.

In diesem Sinne einen wärmenden Gruß
Anna-lena

schreibtalk hat gesagt…

Liebe Anna-Lena, das hast du wunderbar gesagt!

Liebe Grüße
ELsa

ahora hat gesagt…

Schönes Gedicht!

Wolle wie Stacheln ausfahren.

Am kleinen Weiher hinter dem Haus, wo ich jetzt wohne, sitzen die Enten dick aufgeplustert, um sich zu wärmen.
Sie machen es wie Du.

Liebe Grüße
Barbara

schreibtalk hat gesagt…

Danke, Barbara!

Und hihi, sag ich doch! Lass mir die Enten grüßen!

Lieben Gruß
ELsa

Petros hat gesagt…

worte, die ich fühle, bilder, die mich spüren lassen... ich bin ein melancholiker.

gruß
petros

Deepseadiver hat gesagt…

"ich fahre wolle aus wie stacheln"

... finde ich genial.
Wie stimmungsvermittelnd doch so wenige Worte wirken können, ist mehr als erstaunlich.

Wundervoll friedlich-herbstlich.

schreibtalk hat gesagt…

Vielen Dank, Taucher, freut mich sehr, wenn du mich besuchst :-)

Petros, danke, ich denke Melancholie gehört sowieso zum Schreiben dazu...

Liebe Grüße
ELsa

Phivos Nicolaides hat gesagt…

Sehr schöne Text! Grüße und herzlichen Grüßen.

schreibtalk hat gesagt…

Thank you, dear Phivos!

bruni kantz hat gesagt…

Dein Herz sollte nicht zu lange schlafen, plötzlich ist der Frühling wieder da und Du verschläfst die lauen Winde. ☺

Lieber Gruß von Bruni

schreibtalk hat gesagt…

Liebe Bruni,

Nachdem in WIen der Novemberfrühling sein blaues Band flattern lässt, bin ich schon wieder aufgewacht :-)

Lieben Dank für deinen Kommentar,
herzlich,
ELsa

Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.

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